Clickertraining mit dem Hund

Beim Clickertraining wird ein Hund darauf konditioniert, das ursprünglich bedeutungslose Geräusch des „Clickerns“ mit einer Belohnung, zu verbinden. Hierbei merkt er, dass nur ein ganz bestimmtes Verhalten seinerseits dazu führt, dass Frauchen oder Herrchen ihm die gewünschte Belohnung aushändigen. Das Ergebnis sind erhöhte Aufmerksamkeit gegen über seinem Menschen und eine reibungslos funktionierende Mensch-Hund-Kommunikation.

Vorteile des Clickertrainings mit dem Hund

Clickertraining HundClickertraining mit dem Hund kommt völlig ohne Zwang und Strafe aus. Einzig die positive Bestätigung durch das vertraute „Klick-Klack“ führt zum Ziel und wird vom Tier auch noch in einigen Metern Entfernung gehört, da es sich deutlich von anderen Alltagsgeräuschen abhebt. Zusätzlich kann mit dem Clicker im Gegensatz zur menschlichen Stimme, bei der immer auch Gefühle wie Verärgerung oder Unsicherheit mitschwingen können, vollkommen emotionslos trainiert werden.

Auf das richtige Timing kommt es an

Clickertraining mit dem Hund ist immer auch Training des Hundebesitzers. Denn ohne sekundengenaues und unverzügliches Clickern beim gewünschten Hundeverhalten, könnte der Hund die anschließende Belohnung mit einer falschen Aktion verknüpfen und diese entsprechend immer wieder an den Tag legen. Bevor Sie damit beginnen, ihren Hund auf das Clicker-Geräusch zu konditionieren, sollten Sie deshalb zunächst an Ihrem Timing arbeiten. Hierfür können Sie einen Bekannten bitten, einen Tennisball mehrmals hintereinander auf den Boden aufprallen zu lassen. Ihre Aufgabe besteht darin, exakt in den Moment zu Clickern, in dem der Ball auf den Boden prallt.

Klassische und operante Konditionierung

Haben Sie Ihr Zeitgefühl ausreichend perfektioniert, können Sie mit der Konditionierung ihres Hundes beginnen. Im Rahmen der klassischen Konditionierung gilt es zunächst, den Hund das klickende Geräusch mit einem einzulösenden Versprechen identifizieren zu lassen. Hierzu stellen Sie ein mit Leckerli gefülltes Schälchen auf den Tisch, clickern und greifen dann in die Schale, um dem Hund ein Leckerli zu reichen. Wichtig ist, den Vorgang in genau dieser Reihenfolge auszuführen. Auf keinen Fall darf das Clickern und Belohnung geben gleichzeitig erfolgen. Bereits nach einigen Wiederholungen, wird Ihr Hund, wenn er das Geräusch hört, automatisch in Erwartung der Belohnung zu Ihnen hinüber schauen. Jetzt kann das eigentliche Clickertraining mit dem Hund begonnen werden.

Bei der operanten Konditionierung wird immer dann geklickert und belohnt, wenn der Hund im Alltag zufällig das gewünschte Verhalten zeigt. So wird er lernen, diese Verhaltensweise später gezielt zu wiederholen, um an den gewünschten Lernerfolg zu gelangen.

Shaping und Chaining

Beim Shaping klicken Sie auch dann, wenn Ihr Hund bereits Ansätze der gewünschten Handlung zeigt. Jede einzelne Teilhandlung auf dem Weg zum Ziel wird mit einem Click kommentiert. Anschließend weisen Sie der Gesamtübung einen Befehl zu und clickern nur noch dann, wenn der Hund die Übung auf Ihren Befehl hin ausführt; nicht, wenn er dies ohne Aufforderung von sich aus tut. Ist der Hund so weit, dass er jeden Befehl direkt und motiviert ausführt, kann das Clickertraining mit dem Hund immer mehr abgebaut werden.

Die beim Shaping erlernten Teilaktionen werden dann im nächsten Schritt miteinander verkettet (=Chaining), um komplexere Handlungen wie das Apportieren (Teilaktionen: Vorausschauen, Aufnehmen, Herbringen, Hinsetzen) einzuüben. Ziel ist auch hier wieder die freudige Ausführung Ihres Befehles ohne begleitende Clicks.

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neville Juni 25, 2012 um 00:42

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